Wirkungsvolle Partitur - Wolf-Dietrich Sprengers Regie eröffnet Muliar und seiner kongenialen Partnerin Elfriede Ott alle Möglichkeiten, dies mit diskreten, leisen Tönen und kleinen Gesten, aber auch mit Einsatz drastischer, situationskomischer Mittel berührend deutlich zu machen.
(Wiener Zeitung)
Ein bepacktes, amüsantes Stück jedenfalls für ein wunderbares Schauspielerduo. Trotz oder wegen Demenz: Sein gemeinsames Glück findet das Paar.
(Der Standard)
Felix Mitterer ist etwas Besonderes gelungen. Er hat immer starke Themen, die dazu angetan sind, das soziale Gewissen zu beuteln. Hier redet er nicht über Altersvergesslichkeit, über Demenz und die dramatischen Folgen für alte Ehepaare, vielmehr lässt er das Publikum die Verwirrung unmittelbar miterleben. Ein Volltreffer!
(Salzburger Nachrichten)
Muliar zieht dabei alle Register seines Könnens, schnippisch ist er und zynisch, aber auch sentimental und sogar hilflos in seiner Gedankenwelt, in der sich mehr und mehr Düsternis breit macht, die schönen wie weniger schönen Erinnerungen langsam verlöschen.
Mitterer hat das mit sanftem Witz und leisen Pointen, aber auch mit Ernst in eine leichte Bühnenform gebracht.
(Kronen Zeitung)