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Kammerspiele der Josefstadt

Mord im Orient­express

Deutschsprachige Erstaufführung

Deutsch von Michael Raab Für die Bühne bearbeitet von Ken Ludwig

von Agatha Christie

in einer Bearbeitung von Ken Ludwig

Übersetzung von Michael Raab

ca. 2 Stunden, 10 Minuten (Pause nach ca. 60 Minuten)

Premiere:
21.11.2019


Besetzung

Hercule Poirot
Siegfried Walther
Monsieur Bouc
Johannes Seilern
Mary Debenham
Alexandra Krismer
Hector MacQueen
Martin Niedermair
Michel, Schaffner/Oberkellner
Markus Kofler
Prinzessin Dragomiroff
Marianne Nentwich
Greta Ohlsson
Therese Lohner
Gräfin Andrenyi
Michaela Klamminger
Mrs. Hubbard
Ulli Maier
Oberst Arbuthnot/Samuel Ratchett
Paul Matić

Stab

Regie
Werner Sobotka
Bühnenbild
Walter Vogelweider
Kostüme
Elisabeth Gressel
Video
Jan Frankl
Ton
Reinhard Köberl
Dramaturgie
Barbara Nowotny
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Anna Holzer
Video
MORD IM ORIENTEXPRESS
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MURDER ON THE ORIENT EXPRESS © 2016 Agatha Christie Limited & Ken Ludwig. All rights reserved. Adapted from MURDER ON THE ORIENT EXPRESS © 1934 Agatha Christie Limited. All rights reserved. MURDER ON THE ORIENT EXPRESS, AGATHA CHRISTIE, and POIROT are registered trademarks of Agatha Christie Ltd.  All rights reserved.

Kaum finde ich ein Puzzleteil, hat der Verdächtige ein Alibi. Oberst Arbuthnot? Will sich vielleicht wegen einer Geschäftssache rächen – aber MacQueen gibt ihm ein Alibi. Was ist mit Miss Ohlsson? – Sie ist seltsam, irgendetwas stimmt mit ihr nicht – doch sie schwört, sie und Miss Debenham plauderten die ganze Nacht in ihrem Abteil. Dasselbe bei Mrs. Hubbard und der Prinzessin, jetzt wird auf Miss Debenham geschossen, und mir gehen die Verdächtigen aus!
Hercule Poirot

Eine gemütliche Fahrt im berühmten Orientexpress sollte es für Hercule Poirot werden, doch schon kurz nach der Abfahrt bleibt der Zug in der verschneiten Landschaft stecken. Die Anspannung steigt, als sich die weiße Winteridylle jäh blutrot färbt: Einer der Mitreisenden wurde mit acht Messerstichen ermordet. Fehlende Spuren im Schnee lassen nur einen Schluss zu: Der Mörder befindet sich noch im Orientexpress, und nun ist Poirot am Zug. Nach und nach trägt er Indizien zusammen, die mannigfaltiger nicht sein könnten: ein Taschentuch mit verräterischen Initialen, ein abgerissener Uniformknopf, ein geheimnisvoller Schaffner, den niemand kennt – und schließlich geschieht ein zweiter Mordversuch...

Der Kriminalroman Mord im Orientexpress erschien erstmals 1934. Zwei Jahre zuvor war der kleine Sohn des amerikanischen Luftfahrtpioniers Charles Lindbergh entführt und trotz Zahlung einer hohen Lösegeldsumme ermordet worden. Dieses Verbrechen nahm Agatha Christie zur Vorlage eines ihrer berühmtesten Krimis. 1974 erfolgte die erste, für sechs Oscars nominierte Verfilmung mit Albert Finney als Poirot. Ingrid Bergman gewann den Oscar als Beste Nebendarstellerin für die Rolle der Greta Ohlsson. 2017 nahm sich Ken Ludwig, der Autor des Kassenschlagers Othello darf nicht platzen, des Falles an: Ohne einen Funken Spannung einzubüßen setzt Ludwig in seiner Dramatisierung ganz auf das Flair des klassischen Whodunit-Krimis, wobei sein Gespür für Humor dem Stück eine gehörige Prise Witz verleiht. Nun erlebt der Krimiklassiker an den Kammerspielen seine deutschsprachige Erstaufführung.