Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt jeweils am 4. eines Monats für den gesamten nächsten Monat. Fällt der 4. auf ein Wochenende oder einen Feiertag, dann beginnt der Vorverkauf am darauffolgenden Werktag.
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An vorstellungsfreien Werktagen bis 18.00 Uhr.
Geschlossen: an spielfreien Feiertagen, Karfreitag; am 24.12. von 10.00 bis 12.00 Uhr.
Ildikó Gáspár ist eine ungarische Regisseurin und Autorin. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Dramaturgie.
Sie ist Mitbegründerin des Budapester Örkény Theater (2004) und arbeitete dort als Hausregisseurin bis 2025. Seit 2015 inszeniert sie regelmäßig im Ausland, hauptsächlich in Schweden, Lettland, Litauen und Deutschland. Sie schreibt häufig eigene Fassungen und Adaptionen und setzt sich dezidiert mit sozialpolitischen Themen auseinander.
Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine hohe Abstraktion aus, in denen sich expressive Bilder mit spielerischem Humor abwechseln und surrealistische Szenen ins Metaphysische gesteigert werden. Sie ist bekannt für feministische Neuinterpretationen und kollaborative, multidisziplinäre Produktionen, die Videodesign, Live-Musik und Choreografie integrieren. Ihre Adaptionen untersuchen die patriarchale Strukturen, Machtdynamiken und aktuelle gesellschaftliche Themen.
Gáspár wurde mehrmals für ihre Arbeiten als Regisseurin und Autorin von ungarischen Theaterkritiker:innen nominiert und ausgezeichnet.
Zu ihren Produktionen gehören u.a. Die Marquise von O. und – am Deutschen Theater Berlin, die Kleists Novelle mit den Fällen von Gisèle Pelicot, Franca Viola und Erika Renner verwebt; Heilig Blut am Staatstheater Nürnberg, eine antifaschistische, pazifistische satirische Groteske mit beißendem Humor, basierend auf Gisela Elsners Roman; und Wir sterben nicht oft am Örkény Theater, das die Koexistenz von Minderheiten und das transgenerationale Trauma des Holocaust und des Sozialismus anhand des Schicksals einer Frau erforscht.