Daniela Löffner wurde 1980 in Freiburg im Breisgau geboren.
Nach einer Ausbildung als Fremdsprachenlehrerin im Fach Deutsch war Löffner ab 2003 als Regieassistentin am Theater Freiburg tätig.
2006 nahm sie eine Regieassistenz am Schauspielhaus Düsseldorf auf; sie folgte dorthin der Freiburger Intendantin Amélie Niermeyer, die zur selben Spielzeit die Düsseldorfer Generalintendanz übernahm. In Düsseldorf lieferte Löffner auch erste eigene Regiearbeiten ab, angefangen mit Martin McDonaghs Der Kissenmann.
In den Spielzeiten 2010/11 bis 2013/14 war Löffner Hausregisseurin am Staatstheater Braunschweig.Mit ihrer Uraufführung von Anne Nathers Im Wald ist man nicht verabredet Ende 2009 am Schauspielhaus Zürich wurde sie 2010 zu den Autorentheatertagen Berlin eingeladen; ihre Düsseldorfer Inszenierung von Hesses Demian in eigener Bühnenfassung brachte ihr 2011 eine Nominierung für den Faust-Theaterpreis in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ein. Kinder der Sonne (Schauspielhaus Zürich) wurde 2013 zum Festival Radikal jung eingeladen. 2014 wurde Löffner für ihre Arbeiten Kinder der Sonne und Der Sturm (Staatstheater Braunschweig) mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet.
Ihre Inszenierung Väter und Söhne am Deutschen Theater Berlin wurde 2016 zum Theatertreffen eingeladen. Ihre Inszenierung Einsame Menschen am Deutschen Theater Berlin wurde für den Friedrich-Luft-Preis 2022 nominiert.
Daniela Löffner arbeitete häufig am Schauspielhaus Zürich unter der Intendanz von Barbara Frey, außerdem in München, Bochum und Frankfurt. Sie arbeitet zur Zeit u. a. regelmäßig am Deutschen Theater Berlin und dem Dresdner Staatsschauspiel. Seit der Spielzeit 2021/2022 ist sie zusammen mit Lily Sykes Hausregisseurin am Staatsschauspiel Dresden.
Inszenierungen (Auswahl)
2007: Siebzehn von Juliane Kann (Uraufführung), Junges Schauspielhaus Düsseldorf
2008: Piaf. Keine Tränen von Juliane Kann (Uraufführung), Schauspielhaus Düsseldorf
2009: Im Wald ist man nicht verabredet von Anne Nather (Uraufführung), Schauspielhaus Zürich
2009: Happy von Dorris Dörrie, Stadttheater Ingolstadt
2010: Demian von Hermann Hesse (Eigene Bearbeitung), Junges Schauspielhaus Düsseldorf
2010: Aller Tage schwarzer Kater von Anne Nather (Uraufführung), Staatstheater Braunschweig
2010: Die Wildente von Henrik Ibsen, Schauspielhaus Düsseldorf
2011: Liliom von Franz Molnár, Staatstheater Braunschweig
2011: Täter von Thomas Jonigk, Schauspielhaus Zürich
2011: Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, Staatstheater Braunschweig
2011: Das Ding von Philipp Löhle, Deutsches Theater Berlin (Box)
2012: Das Versprechen nach Friedrich Dürrenmatt (Eigene Bearbeitung), Schauspielhaus Zürich (Pfauen)
2012: Landscape with the Fall von Ivana Sajko, Staatstheater Braunschweig
2012: Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Staatstheater Braunschweig
2012: Kinder der Sonne von Maxim Gorki, Schauspielhaus Zürich
2013: Der Sturm von William Shakespeare, Staatstheater Braunschweig
2013: Die schönen Tage von Aranjuez von Peter Handke, Residenztheater München (Marstall)
2014: Alltag und Ekstase von Rebekka Kricheldorf, Deutsches Theater Berlin (Kammerspiele)
2014: Mein Kampf von George Tabori, Staatstheater Braunschweig
2014: Sommernachtstraum von William Shakespeare, Schauspielhaus Zürich (Pfauen)
2017: Agnes nach Peter Stamm (Uraufführung), Schauspielhaus Zürich
2014: Die lächerliche Finsternis von Wolfram Lotz, Deutsches Theater Berlin (Kammerspiele)
2015: Hexenjagd von Arthur Miller, Schauspielhaus Bochum
2015: Jede Stadt braucht ihren Helden von Philipp Löhle (Uraufführung), Deutsches Theater Berlin (Box)
2015: Die Möwe von Anton Tschechow, Theater Freiburg
2015: Väter und Söhne von Iwan Turgenjew, Deutsches Theater Berlin (Einladung zum Berliner Theatertreffen)
2016: Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing, Schauspielhaus Zürich (Pfauen)
2016: Mephisto von Klaus Mann (Eigene Bearbeitung), Schauspielhaus Bochum
2017: Professor Bernhardi von Arthur Schnitzler, Staatsschauspiel Dresden
2017: Farm der Tiere von George Orwell, eigene Bearbeitung, Düsseldorfer Schauspielhaus
2018: Sommergäste von Maxim Gorki, Deutsches Theater Berlin
2019: Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann, Deutsches Theater Berlin
2019: Mein Kampf von George Tabori, Staatsschauspiel Dresden
2020: Der Zauberberg von Thomas Mann, Staatsschauspiel Dresden
2021: Einsame Menschen von Gerhart Hauptmann, Deutsches Theater Berlin
2022: Licht der Welt von Raphaela Bardutzky, Remmidemmi Festival, Theater Heidelberg
2023: Am Strand der weiten Welt von Simon Stephens, Deutsches Theater Berlin
2023: Sylvia und Sybille von Christa Winsloe, Staatsschauspiel Dresden
2023: Lulu von Frank Wedekind, Staatsschauspiel Dresden
2024: Die Jagd von Thomas Vinterberg und Tobias Lindholm, Staatsschauspiel Dresden
2025: Die Ratten von Gerhart Hauptmann, Staatsschauspiel Dresden (2/2025)
2026: Der talentierte Mr. Ripley nach Patricia Highsmith, Staatsschauspiel Dresden (3/2026)
2026: Sommersonnenwende von Roland Schimmelpfennig, UA 6. Juni 2026 am Schauspiel Stuttgart