Premieren

Theater in der Josefstadt

Das Mädl aus der Vorstadt

oder Ehrlich währt am längsten

oder Ehrlich währt am längsten

von Johann Nestroy

Premiere


Besetzung

Kauz, ein Spekulant
Juergen Maurer
Frau von Erbsenstein
Martina Stilp
Herr von Gigl
Oliver Rosskopf
Schnoferl, Winkelagent
Robert Meyer
Knöpfel, ein Waschhändler
Ulrich Reinthaller
Peppi, seine Tochter
Bernadette Leopold
Madame Storch, Knöpfels Schwester
Alexandra Krismer
Rosalie, Näherin
Silvia Meisterle
Sabine, Näherin
Susanna Wiegand
Thekla, eine Stickerin
Johanna Mahaffy

Stab

Regie
Dominic Schnizer
Bühnenbild und Kostüme
Christin Treunert
Dramaturgie
Elisabeth Geyer
Licht
Pepe Starman
Live-Musik
Nino aus Wien

Posse in 3 Akten von Johann Nestroy
Couplets: Der Nino aus Wien

Mit der 1841 uraufgeführten Posse „Das Mädl aus der Vorstadt“ landete Johann Nestroy einen seiner größten Publikumserfolge: eine ebenso turbulente wie pointensichere Komödie um Liebe, Intrigen, Geld und Vorurteile. Im Zentrum steht der gewiefte Advokat Schnoferl, der überall seine Finger im Spiel hat, wenn es um Geld und Liebe geht. Doch seine Winkelzüge sind nicht immer von Erfolg gekrönt, wenn er sich zum Beispiel in die Hochzeitspläne der Frau von Erbsenstein einmischt oder wenn er ver - sucht, seinen Klienten Herrn von Kauz wegen eines Diebstahls zu beraten. Dafür sorgt er für ein Happy End zwischen dem jungen Herrn von Gigl und einer geheimnisvollen Stickerin…

Nestroys Posse ist ein witzreiches Liebes-Verwirrspiel, das soziale Abhängigkeiten und bürgerliche Doppelmoral sichtbar macht. Mit Dominique Schnizer wird sich ein ausgewiesener Kenner des Nestroy’schen Kosmos dieses Klassikers annehmen. Mit feinem Gespür für das Original, für Tempo und leise Hintergründigkeit schärft er den Blick auf Nestroys treffsichere Komik und auf die erstaunlich zeitlosen gesellschaftlichen Mechanismen, die darin zum Vorschein kommen. Für Musik und eine Neufassung der Couplets sorgt Der Nino aus Wien, dessen ureigene Mischung aus Wienerlied, „Hirschstettner Soul“ und poetischer Alltagsbeobachtung der Posse eine heutige Klangfarbe verleiht. Er wird dabei selbst im Theater in der Josefstadt mit auf der Bühne stehen.