Folke Braband setzt in der Bühnenversion von Thomas Manns Roman auf Tempo – ein rasantes Verwirrspiel mit großer Spielfreude.
(APA)
Das Fragment gebliebene Abschiedswerk, ein Wunder aus Bekenntnis-, Entwicklungs- und Schelmenroman, schwebt über vielen Böden, und der Titelheld wechselt ständig die Identität. Was also der Regisseur Folke Braband unternimmt, ist schlüssig und geht fein auf: Die vier Männer und zwei Frauen auf der Bühne sind allesamt Felix, treten aber mit punktgenauem Witz auch in die anderen Rollen. Ein amüsant-doppelbödiges Theatervergnügen!
(Kronen Zeitung)
Grelle Revue im Stil der 1920er-Jahre mit einem Ensemble mit bewundernswertem Elan.
(KURIER)
Klug und gewinnbringend teilt die Stückfassung den Krull auf sechs Schauspieler und Schauspielerinnen auf, mit Claudius von Stolzmann an der Spitze, der den Sohn aus illustrer Familie nie arrogant erscheinen, sondern ihm eine Mischung aus Schalk und Chuzpe angedeihen lässt, sogar mit charmant-devoten Zügen. Als Kind simuliert er herzergreifend Krankheiten, fingiert bei der Musterung einen epileptischen Anfall. Oder macht sich als Liftboy in einem Luxushotel unwiderstehlich.
(Der Standard)
Man kann viel kichern und schmunzeln. Und bei den grandios schnellen Kostümwechseln bleibt einem manchmal gar der Mund offen.
(Falter)