Mit "Engel der Dämmerung. Marlene Dietrich" haben Torsten Fischer und Herbert Schäfer ein Meisterwerk ersonnen, ein grandioses Panoptikum aus dem Leben einer Diva, ein Theaterjuwel. Sona MacDonald ist Marlene Dietrich. Sie singt und spielt sich durch das Leben der Jahrhundertgestalt mit einer Intensität, mit einer vokalen wie darstellerischen Expressivität, die ihresgleichen sucht. Sona MacDonalds Gesang berührt extrem. Fischer und Schäfer entwerfen anhand der Dietrich ein hochpolitisches, packendes, zeitgeschichtliches Panoptikum mit sehr viel Musik. Die Männer der Marlene Dietrich sind alle bei dem wunderbar wandlungsfähigen Martin Niedermair in besten Händen.
(KURIER)
"Engel der Dämmerung" erweist dem Star Marlene Dietrich die Ehre – dem Team gelingt ein dichter, tragischer, in Details äußerst fein gemachter Abend. Wer mit Dietrichs Biografie nicht vertraut ist, wird super abgeholt. Erzählüberleitungen, gespielte Szenen und die Lieder greifen raffiniert ineinander, der Abend wird zunehmend dichter und tragischer. Man meint, man schaue tief in dieses Leben hinein. Fabelhaft.
(Der Standard)
Sona MacDonald begeisterte als "Engel der Dämmerung", eine mehr als gelungene Darstellung eines bewegten Lebens in der goldenen Ära Hollywoods und ein Club-Konzert mit viel Atmosphäre. Sona MacDonald zeichnet in der Titelrolle ein modernes Bild des wohl ersten deutschen Hollywood-Stars. Sie hat ihre Marlene mit der ungewöhnlichen, rauchig-tiefen Stimme, mit der sie stets bestimmt, selbstsicher und manchmal harsch spricht, perfektioniert. Martin Niedermair schlüpft inzwischen mit Leichtigkeit in die Rollen verschiedenster Männer aus Dietrichs Leben.
(APA)
Sona MacDonald macht sich Marlene Dietrich zu eigen, ohne sie zu imitieren. Es gelingt ihr, die Kunstfigur Marlene als kraftvolle Frau, die sich ihrer Entscheidungen immer mit verblüffender Leichtigkeit sicher ist, zu zeigen. Und die viel zu viel Stolz hat, mit den Konsequenzen zu hadern. Eine Vorstellung, die unterhält und berührt, ohne Mitleid zu erregen.
(Wiener Zeitung)
Eine perfekt gemachte Show.
(Die Presse)
Sona MacDonald glänzt und berührt als Berliner Legende und zeigt Geschmack, Stimme, Haltung, Stil. Sie schlüpft erst in die Rolle der Diva, berührt aber als einsamer Mensch, der mehr und mehr zum Wrack wird. Martin Niedermair überrascht mit Stimme.
(Kronen Zeitung)