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Theater in der Josefstadt

Ulrich Becher und Peter Preses

Der Bockerer

ca. 2 Stunden, 40 Minuten (Pause nach ca. 65 Minuten)

Premiere
16.10.2021

Volk,
Volk,
Volk,
Volksgemeinschaft
-
was macht's denn aus dem Volk?

Karl Bockerer

Wer kennt ihn nicht − den bockigen Fleischhauer aus der Paniglgasse, der sich den Anordnungen der Nationalsozialisten widersetzt? "Was braucht mi a Nürnberger Gesetz schützn, wann i mit’n Rosenblatt Tarock spiel? I bin a Weaner." ist Bockeres Maxime. Dabei ist Karl Bockerer alles andere als ein Widerstandskämpfer - er ist ein Mensch mit Herz, der in der Zeit der Barbarei auf Humanität pocht und sich dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die beiden Autoren Ulrich Becher und Peter Preses flohen vor den Nationalsozialisten aus ihrer Heimat. In der Fremde schufen sie die Figur des unbeugsamen Wieners: den Bockerer.

Regie
Stephan Müller

Bühnenbild und Video
Sophie Lux

Kostüme
Birgit Hutter

Musik
Nikolaj Efendi

Choreografie
Daniela Mühlbauer

Dramaturgie
Barbara Nowotny

Licht
Pepe Starman

Karl Bockerer, bürgerlicher Fleischhauer und Selchermeister
Johannes Krisch

Sabine, seine Frau, genannt Binerl
Ulli Maier

Hans, beider Sohn
Tobias Reinthaller

Hatzinger, pensionierter Postoffizial
Johannes Seilern

Dr. Rosenblatt, Rechtsanwalt / Dr. von Lamm, der Geheimen Staatspolizei Wien zugeteilt
Ulrich Reinthaller

Rayonsinspektor Guritsch / Berliner Parteigenosse / Herr Blau
Alexander Strömer

Der Hermann, Eisenbahner / Alois Selchgruber
Martin Zauner

Die Frau vom Hermann / Wastl, Weinwirtin im Kahlenbergerdorf / Frau Blau / "Madame", im Café Tosca
Susanna Wiegand

Ferdinand Gstettner, SS-Mann / Blaubemützter
Oliver Rosskopf

Mizzi Haberl / Sekretärin
Johanna Mahaffy

Dr. Galleitner, Philosoph / Berliner Parteigenosse / 2. Unauffälliger / Blaubemützter
Oliver Huether

Knabe, ein Uhrmacher aus Berlin / Berliner Parteigenosse / 1. Unauffälliger / Radioansager
Marcus Bluhm

Kameramann
Michael Würmer

Angehörige der SA und SS; Kunden, Evakuierte
Ensemble