Pressestimmen
Michael Dangl spielt den Lenglumé mit großer Lust am Betrunkenenslapstick, Marcus Bluhm als sein Partner in Crime ist ein gewandtes Gegenüber. Melanie Hackl sorgt als Dienerin Justine für fast akrobatische Körperhumor-Momente. Robert Joseph Bartl spielt Lenglumés Vetter Potard mit allerlei Anleihen aus Filmen. Die herausragendste Darstellung kommt von Kimberly Rydell als Lenglumés Frau. Wie sie ihren Gewaltwunsch gegen ihren Gatten mal mehr, mal weniger gut in sich hineinfrisst, ist wirklich unterhaltsam anzusehen.
(KURIER)
Michael Dangl und Marcus Bluhm spielen sich Seelen aus dem Leib, auch Robert Joseph Bartl, Melanie Hackl und Kimberly Rydell lassen nichts anbrennen. Glänzende Schauspieler.
(Kronen Zeitung)
Dangl darf etwa nach dem Aufwachen ein Kabinettstück des Haltsuchens in einer schwankenden Welt abliefern, doch in dem von Philip Rubner lindgrün gestalteten bürgerlichen Eigenheim in der Rue de Provence (der Stücktitel bezeichnet hingegen den Tatort) regiert der helle Wahnsinn, der dunkle Ahnungen und blasse Erinnerungen überstrahlt. Melanie Hackl muss ihre Hausangestellte ebenso durchgeknallt anlegen wie Kimberly Rydell ihre Hausherrin. Mit körperlichen Verrenkungen und sprachlichen Umschwüngen turnen sie sich durchs Geschehen, das durch kleine Lieder (Live-Klavier: Veit-Jacob Walter) und Zauberkunststücke angereichert ist. In diesem eineinhalbstündigen faschingsähnlichen Treiben behält Robert Joseph Bartl als Cousin, der je nach Lage vom Ent- zum Belastungszeugen mutiert, geradezu souverän seine Würde.
(APA)
Regisseurin Alexandra Liedtke reichert die französische Komödie mit entzückend choreografierten Gesangsnummern an.
(Falter)