David Bösch

Regisseur

Biografie

David Bösch wurde 1978 in Lübbecke geboren und gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation.
Nach seinem Studium der Theater- und Filmregie zuerst in Burghausen, dann an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich inszenierte er bei den Salzburger Festspielen 2004 im Rahmen des Young Directors Special. Seitdem arbeitet er an bedeutenden deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Burg­theater Wien, am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Berliner Ensemble.

Von 2010 bis 2013 war David Bösch Leitender Regisseur am Theater Bochum, von 2013 bis 2016 Hausregisseur am Wiener Burgtheater.
2010 begann er mit einer Inszenierung von Donizettis "L’elisir d’amore" an der Bayerischen Staatsoper München seine Tätigkeit als Opernregisseur.

In den folgenden Jahren inszenierte er u. a. Mozarts "Mitridate", Janáčeks "Das schlaue Füchslein2 und Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" in München, Humperdincks "Königskinder" und Wagners "Der fliegende Holländer" an der Oper Frankfurt, "Le nozze di Figaro" in Amsterdam, "Elektra" in Antwerpen, "Il trovatore" am Royal Opera House Covent Garden London, Schrekers "Die Gezeichneten" in Lyon sowie Korngolds "Die tote Stadt" und Verdis "Nabucco" an der Semperoper Dresden.
2017 wurde David Bösch für den International Opera Award nominiert. Mit Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor" debütierte er an der Staatsoper Unter den Linden.

Mit Ibsens "Ein Volksfeind" wird er zum ersten Mal im Theater in der Josefstadt inszenieren.


Bisherige Rollen an der Josefstadt

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