Jean-Loup Jordan

Choreograf

Biografie

Nach seiner Ausbildung zum Balletttänzer begann sein künstlerischer Lebensweg mit dem Ballett "Royal de Vallonie" in Belgien.

Danach folgten "Het National Ballett" in Amsterdam, "La Fenice" in Venedig und das Ballett "Camera" in Bologna, sowie Gastspiele in den Ensembles des Ballett de France, Ballett Classique de Paris, Ballett National de Marseille und Ballet Contemporeano de Madrid.
Die Erfahrungen, die er in allen diesen Kompanien sammelte, gaben ihm die Routine für viele andere große Bühnen in Europa.

Seine Liebe zu Show, Revue und Tanztheater begann mit einem Vertrag im legendären Theater "Folies Bergères" in Paris.
Danach war er Gast in etlichen Revuetheatern und tanzte in verschiedenen Fernsehshows wie das französische, niederländische, deutsche und österreichische Fernsehen.
Nach seiner Zeit als Revuetänzer begann sich Jean-Loup Jordan für Musicals zu interessieren. Abwechselnd war er als Schauspieler, Sänger und Tänzer in den Produktionen Evita, Anatevka, Mann von La Mancha, Jesus Christ Superstar engagiert.

Seit 1989 arbeitet Jean-Loup Jordan im europäischen Raum ausschließlich als Choreograph und Regisseur. Sein Einstieg in die choreographische Laufbahn begann mit einem Auftrag von Prinzessin Stephanie von Monaco, die im Wiener Raimundtheater ihre Bade- und Freizeitmode vorstellte.
Herr Jordan choreographierte die Show, die er dann auch mit entsprechend großem medialem Echo in Paris und Monte Carlo betreute. Es folgten viele Choreographien wie "Kiss me Kate", "Cabaret", "Gigi", "Broadway Melody" in den drei deutschsprachigen Ländern. Für Operettenbühnen bearbeitete er unter anderem "Im weißen Rössl", "Graf von Luxemburg", "Feuerwerk der Operette".

Sein Einstieg in die Regiearbeit begann 1992 mit einem Auftrag des K&K Theater in Wien ("Blattlaus" mit Sonja Kirchberger und Peter Heinzl) wo er auch das Bühnenbild und die Kostüme entwarf. Sein Interesse für sämtliche Sparten der Bühnenkunst führten dazu, dass er, obschon französischer Muttersprache, auch zur Inszenierung von deutschsprachigen Sprechstücken engagiert wurde.

Parallel zu vielen weiteren Inszenierungen in Theater und Ballet widmete er sich weiterhin der Revue und Show und begann eigene Produktionen. 1999 bekam er in Stuttgart für seine "Angelo Conti Revue" den Internationalen Showpreis der Presse. Zugleich wurde er Gründer und Leiter der "City Dancers" Ensemble. 2004 übernahm er die künstlerische Leitung der "Magna Racino" bei Wien, wo er verschiedene Shows inszenierte.

Zuletzt war er Choreograph bei verschiedenen Produktionen bei den Schlossfestspielen in Kobersdorf und mit "The King’s Speech - Die Rede des Königs" und "Frühstück bei Tiffany" in den Kammerspielen der Josefstadt in Wien.

Management: Künstleragentur Dr. Michael Niessen