Andreas Wimberger

Schauspieler

Biografie

Andreas Wimberger wurde als Sohn einer Schauspielerin und eines Komponisten in Salzburg geboren. Nach dem Abitur am akademischen Gymnasium ging er für zwei Jahre zum Schauspielstudium an das Mozarteum Salzburg, wo er bereits eine zwölfjährige Klavier-Ausbildung absolviert hatte.

Sein erstes Engagement führte ihn für vier Jahre an das Stadttheater Basel, wo er sofort erfolgreich große Rollen spielte u.a. den Andri in "Andorra", Mortimer in Schillers "Maria Stuart", Ferdinand in "Kabale und Liebe", Arthur in "Tango" und Leonce in Büchners Schauspiel "Leonce und Lena", für das er auch die Musik komponierte. Nach einem viel beachteten Gastspiel am Münchner Volkstheater mit Otto Schenk als "Der Bockerer" und Andreas Wimberger als Sohn Hans, holte ihn Frank Baumbauer 1985 an das Bayerische Staatsschauspiel, dem er bis 1998 die Treue hielt. 1986 erhielt er den Staatlichen Förderpreis des Freistaates Bayern.

Er spielte unzählige klassische und moderne Rollen, die wichtigsten waren u.a. Leon in "Weh' dem, der lügt!", Benedikt in Shakespeares "Viel Lärm um nichts", Gregers Werle in Ibsens "Wildente", Tempelherr in Lessings "Nathan der Weise", für den er den Preis der Freunde des Residenztheaters erhielt; Alfred in "Geschichten aus dem Wiener Wald" bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel, Nick in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", mit dem er unter der Regie von Tom Toelle auf Tournee war und Scapin in Molieres "Die Schelmenstreiche des Scapin", für den er den Großen Preis der Bad Hersfelder Festspiele bekam, in Jürgen Flimms Inszenierung von "Das Mädel aus der Vorstadt" bei den Salzburger Festspielen und auch in der TV-Aufzeichnung durch den ORF.

Andreas Wimberger steht auch regelmäßig vor der Kamera z.B. für "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" Regie Holger Barthel, die ZDF-Serie "Jenny & Co" Regie Wolfgang Hübner, für Episoden von "Alle meine Töchter" Regie Wolfgang Hübner, "Auf Achse" und "Die Kommissarin" Regie Wilhelm Engelhardt, "Wildbach" Regie Hans Werner, "Aus heiterem Himmel" Regie Brigitta Dresewski und "SK-Kölsch" Regie Wilhelm Engelhardt, "Dr. Stefan Frank" Regie Gero Erhardt, die ORF-Produktion "Quintett komplett" Regie Wolfgang Murnberger, "Im Chaos der Gefühle" Regie Diethard Klante, einer Folge von "Der Bulle von Tölz" Regie Werner Masten und einer Folge von "Rosenheim-Cops" Regie Wilhelm Engelhardt. Fünf Jahre er immer wieder in der ZDF-Serie "Samt und Seide" Regie Gunter Friedrich, Sebastian Monk zu sehen, danach in "SOKO 5113"- "Besuch aus der Vergangenheit" Regie Florian Froschmayer und "M.E.T.R.O."-"Ein Team auf Leben und Tod" Regie Stephan Meyer. Außerdem war er mit Ester Vilars Stück "Tennis" zwei Mal auf Tournee.

Andreas Wimberger lebt mit Ehefrau Antje Pieper, bekannter ZDF- Korrespondentin, und Sohn in München und Rom.