Julian Valerio Rehrl

Schauspieler

© Moritz Schell

Biografie

Julian Valerio Rehrl wurde am 19.08.1997 in Spital an der Drau, in eine Schauspielerfamilie geboren. Er wuchs in Innsbruck, Karlsruhe und München auf.

Im Alter von 12 Jahren begann er mit der Synchronisation zahlreicher Filme und Serien. Seitdem ist er als Sprecher tätig, unter anderem für Werbung, Hörspiel/buch und in Dokumentationen (u.a. für ORF: Universum, ZDF, arte).

Schon früh spielte er in der Theatergruppe seines Gymnasiums erste Rollen, zum Beispiel den Titta Nane in Goldonis "Krach in Chiozza".

Von 2015 – 2019 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zu seinen wichtigsten Studienrollen gehörten Hamlet, Woyzeck, König Kreon und Claudio in der Produktion „Maß für Maß“ von William Shakespeare, mit der er 2016 zum Internationalen Schauspielschultreffen in Barcelona eingeladen wurde. 2018 gewann er, gemeinsam mit seinen Studienkollegen, beim deutschsprachigen Schauspielschultreffen in Graz den Max-Reinhardt-Preis.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er festes Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt in Wien. Er debütierte als Christopherl in Nestroys "Einen Jux will er sich machen" (R.: Stephan Müller) an der Seite von Johannes Krisch. Im selben Jahr spielte er die Titelrolle in Florian Zellers "Der Sohn" (R.: Stephanie Mohr).

Pressestimmen:
"Julian Valerio Rehrl spielt den Sohn Nicolas, eine schauspielerische Offenbarung in jeder Hinsicht."
(Die Presse)

"Die Entdeckung ist Julian Valerio Rehrl, der als Nicolas weit mehr als eine Talentprobe abliefert. Hier ist ein junger Schauspieler zu sehen, dessen Namen man sich merken sollte."
(Kurier)

"Julian Valerio Rehrl zeigt das Protagonistenformat eines ersten Schauspielers von morgen."
(Kronen Zeitung)

Seitdem war er in den Produktionen "Der Weg ins Freie" nach Arthur Schnitzler (R.: Janusz Kica), "Die Stadt der Blinden" – Thomas Jonigk nach José Saramago (R.: Stephanie Mohr) und in der Doppelrolle als Viola/Sebastian in William Shakespeares "Was ihr wollt" zu sehen.

Pressestimmen:
"Julian Valerio Rehrl spielt eine Frau, die sich wiederum als Mann verkleidet. Rehrl macht das nicht travestiehaft, sondern subtil, was ihn schließlich eher nonbinär erscheinen lässt und womit er allen den Kopf verdreht."
(Der Standard)

"Eine Glanzrolle – nein, zwei! – hat Julian Valerio Rehrl, als Zwillingspaar."
(Die Presse).

Zuletzt in der Josefstadt zu sehen in "Die Stadt der Blinden" (R.: Stephanie Mohr), "Jeder stirbt für sich allein" nach Hans Fallada (R.: Josef Köpplinger) und Maxim Gorkis "Sommergäste" (R.: Elmar Goerden) un in den Kammerspielen der Josefstadt in Edward Albees "Die Ziege – oder wer ist Sylvia?" (R.: Elmar Goerden).

Neben seiner Arbeit am Theater ist Rehrl auch in Film und Fernsehen tätig.

Kontakt: Management Rehling