Christian Dolezal

Schauspieler

Christian Dolezal

© Moritz Schell

Biografie

Seine ersten Theaterengagements trat Christian Dolezal unter anderem am Volkstheater in Wien, den Wiener Festwochen, wo er mit dem Regisseur Hans Neuenfels arbeitete und am Tiroler Landestheater an. Er war dort unter anderem als Hamlet, als Serienmörder Roberto Zucco oder als Fritz in Arthur Schnitzlers "Liebelei" zu sehen. Für seine Darstellung des autistischen Thomas in "Bobby Fischer wohnt in Pasadena" von Lars Norén erhielt Dolezal den Tiroler Nachwuchsförderpreis.
Mit dem Monolog "Spiel im Morgengrauen" (Regie: Hermann Beil) gastierte er unter anderem am Berliner Ensemble und beim Festival of the best European Solo-Performances in Chicago. Er ging zuvor damit auf Tournee durch albanische und mazedonische Dörfer.
In den Jahren 2007-2010 arbeitete er ausschließlich am Schauspielhaus (Wien), wo er unter anderem in der Dramatisierung von Heimito von Doderers "Strudlhofstiege" zu sehen war.

Als Filmschauspieler wirkte Christian Dolezal unter anderem in der Romanverfilmung "Der Fall des Lemming" unter der Regie von Nikolaus Leytner mit, sowie in verschiedenen Episodenhauptrollen in "Tatort", "Schnell ermittelt" und "Der Winzerkönig". In "Schlawiner" (Regie: Paul Harather) ist er als der Geschäftsuntüchitge Opportunist Andreas zu sehen.

Christian Dolezal ist Gitarrist und ehemaliges Gründungsmitglied der Sofa Surfers und arbeitete als Gastmusiker unter anderem mit Bernhard Fleischmann (Angst is not a Weltanschauung) und Slow Club (House of sleep). Mit Wolfgang Schlögl schuf er die musikalische Bühnenfassung von "Iba de gaunz oamen Leit" von Christine Nöstlinger für das Rabenhof Theater.

Zuletzt war er an der Josefstadt zu sehen in "Jägerstätter".


Bisherige Rollen an der Josefstadt

SPIEL IM MORGENGRAUEN2012/2013
Jägerstätter2012/2013 | Rudi, Großbauernsohn