Marcus Bluhm

Schauspieler

© Dennis König

Biografie

Marcus Bluhm, 1966 in Flensburg geboren, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg.

1988 engagierte Hans Neuenfels ihn an die Freie Volksbühne Berlin. Es folgte ein Engagement am Hamburger Schauspielhaus, wo er u.a. als Romeo in Shakespeares Romeo und Julia zu erleben war (Regie: Michael Bogdanov, 1991). Im gleichen Jahr erhielt er den Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler.
1992 spielte er in der Regie von Hans Neuenfels, am Burgtheater Wien den Grafen von Strahl in Kleists Das Kätchen von Heilbronn und wurde anschließend von Claus Peymann für die verbleibenden sieben Jahre seiner Intendanz fest ans Burgtheater engagiert.

Neben Neuenfels und Peymann arbeitete er mit RegisseurInnen wie Peter Zadek, Dieter Giesing, Matthias Hartmann, Robert Wilson und Ruth Bergaus.

Seit 1999 ist Marcus Bluhm als freischaffender Schauspieler tätig und spielte seitdem u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Burgtheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Hamburger St. Pauli Theater, am Tanztheater Pina Bausch und an den Hamburger Kammerspielen.

Zuletzt konnte man ihn in der Titelrolle in Mephisto nach Klaus Mann am Altonaer Theater als Prinz Albert/George VI. in The King's Speech (Rolf-Mares-Preis) am St. Pauli Theater in Hamburg (beide Inszenierungen von Michael Bogdanov) sowie als Präsident von Walter in Schillers Kabale und Liebe auf der Bühne des Salzburger Landestheaters (Regie: Alexandra Liedtke) erleben.

Neben seiner Theatertätigkeit stand Marcus Bluhm seit Anfang der 90er Jahre zudem regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera. Er spiele in den Serien Die Albertis, SOKO Kitzbühel, Tatort und Rote Rosen.

In den Kammerspielen der Josefstadt war Marcus Bluhm in "Die Kehrseite der Medaille" zu sehen.

Kontakt: Doris Fuhrmann Management